GIWOG prägt das Harter Plateau

Zwei Hochhäuser in Leonding

Die Anfang der 70er Jahre ziemlich rasant aus dem Boden gestampften Hochhäuser, waren lange Zeit Blickfang, anhand dieser man sich orientieren konnte, wie weit es denn noch wäre, bis nach Leonding und Linz, wenn man mit dem Rad oder mit Auto unterwegs war.

Ursprünglich dienten Sie den VOEST-ALPINE Mitarbeitern als komfortable, leistbare Unterkünfte, später kamen auch Nicht-VOEST´ler in den Genuß dieser Wohnungen.

Die Probleme mit den fehlenden Grünflächen und der problematischen Architektur zeigten sich einige Jahre später, als es vermehrt zu sozialen Spannungen unter den Mietern kam.

In den Jahren 1992 bis 1993 schlug ein irrer Feuerteufel, der nie ausfindig gemacht werden konnte, 14 mal zu und gefährdete das Leben der Bewohner.

Die Sprengung

Am 13. April 2003 wurden schließlich die beiden Hochhäuser unter großer medialer Aufmerksamkeit gesprengt.

Neubau 'Wohnen im Park'

Die meisten der rd. 1.500 Hochhäuser-Bewohner waren bereits zuvor in die nahegelegene, neu erbaute Wohnanlage „Wohnen im Park“ übersiedelt. Alle Mietverträge wurden einvernehmlich aufgelöst.

13 Jahre später ist die Wiederbebauung abgeschlossen

Heute ist das Harter Plateau bestimmt von modernem Wohnbau und einer ausgezeichneten Infrastruktur.

Der Ruf als ehemaliges Problemgebiet ist längst Vergangenheit.

Seit der Sprengung hat die GIWOG am Harter Plateau insgesamt 356 neue Wohnungen errichtet.

Zentraler Blickfang ist der 10-geschossige Turm an der Meixner Kreuzung. Er ist zugleich das Symbol für den erfolgreichen Wandel des bevölkerungreichsten Stadtteils Leondings von einem ehemaligen Problemgebiet zu einem hochwertigen Wohnviertel.

 

Durch die qualitätsvolle Neubebauung des Harter Plateaus hat das gesamte Gebiet einen deutlichen Aufschwung erlebt. Hochwertige Wohnungen, großzügige, lärmgeschützte Außenflächen und eine ausgewogene soziale Durchmischung haben ganz wesentlich dazu beigetragen.